Ich hab's mir ja bisher verkniffen, aber da der Fäkalfaktor in Deinem Bericht sowie in Klaras Kommentaren mal wieder den ihm erwartungsgemäß gebührenden Raum eingenommen hat, muß ich mal 'ne Frage stellen...
Bitte belehre mich, sollte ich hier falsch liegen, aber müßte es nicht eine leichte Übung sein, die Zimmer, Körper und Utensilien der Bird-Besucher vor dem allgegenwärtigen Vogelschiß zu schützen? Und muß man denn wirklich an jedem Punkt der Insel mit Unbill von oben rechnen? Ich selbst habe beim Besuch großer Vogelkolonien nie solche Probleme gehabt! Zugegeben, die Populationen waren wohl nicht ganz so groß wie auf Bird, aber dafür waren die Vögel größer.
Es scheint mir, als würde das Sich-Vollscheißen-Lassen auf dieser Insel irgendwie zum fragwürdigen Konzept eines Abenteuerurlaubs gehören. Nötig wäre das wohl nicht unbedingt, oder habe ich da falsche Vorstellungen? Was spricht dagegen, die Zimmer zu schließen, Gitter oder Gaze vor die Fenster zu machen, wie in jeder anderen Unterkunft auch? Warum muß ausgerechnet auf der Vogelinsel alles offen sein, damit die Tiere auch sicher an alles rankommen können, um es vollzukacken?? Du erwähntest mal einen Regenschirm. Den könnte man ja grundsätzlich mit sich führen und hätte Schutz, sollte es wirklich so schlimm sein.
Kann man sich auf Bird denn überhaupt entspannt an den Strand legen?

Es scheint, daß es neben der Republik der Seychellen auf der Welt kein zweites Land gibt, das für sich selbst derart ausdrücklich mit besonderem Umweltschutz wirbt und in der Realität so unfaßbar dreist das absolute Gegenteil davon praktiziert.