Tatsächlich habe ich noch weitere Bilder aus diesem Bereich, die sich zum Teil aber auch ähneln. Ich hoffe, sie sprengen nicht das Forum















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Ich bin die "hohle Gasse" gelaufen, habe die Biegung nach links gemacht und bin dann gleich durch die erste Öffnung zwischen den Sandhaufen an den Strand.
Hmmm. Bei meinen Fotos sieht man, dass das Gehäube ein Walmdach mit Eckern auf jeder Seite hat. Ich vermute, dass es das erste Gebäude an der Grundstücksecke ist. Leider habe ich 2022 keine Bilder davon gemacht. Bei der Reihenhaussiedlung haben die Häuser ein normales Satteldach und einen Balkon im Giebel. Auf meinen Bildern #144 / #145 sieht man, dass vom Strand aus recht daneben der Bauzaun ist. Also müssten die Reihenhäuser weiter rechts stehen und die haben noch deutlich mehr gebaut?
ich kann Dich beruhigen, das ist ein Schild auf zwei Metallstangen. Ich bin zwar über die Felsen gekraxelt, weil ich einen Weg zu dem kleinen Strand gesucht hatte, kann mich aber nicht mehr erinnern, was auf dem Schild stand. Vermutlich etwas mit Strömung und man solle nicht zu dicht an die Felsen heran.
Du meinst wohl das "Becken", diese durch eine Mauer abgetrennte Bucht mit sandigem Grund und flachem Wasser?
Mir war tatsächlich weder ein solcher Metallcontainer noch ein Metallturm aufgefallenfoto-k10 hat geschrieben: ↑08 Nov 2024 17:04
Ich bin die "hohle Gasse" gelaufen, habe die Biegung nach links gemacht und bin dann gleich durch die erste Öffnung zwischen den Sandhaufen an den Strand.
Dort hatten 2020 die Seenotretter einen Container, aus dem sie das Sclauchboot geholt hatten. 2022 war der Container weg, stattdessen stand an ca. der gleichen Stelle ein kleiner Metallturm, vom dem aus ein Mitarbeiter den Strand und Wasser beobachtet hat, der andere ist hin und wieder mit dem Boot auf's Wasser.
Vom Strand aus gesehen, von wo aus auch Deine Bilder #144 / #145 entstanden sind, waren rechts vom Bauzaun (mit der kurzen Seite), meiner Erinnerung und Fotos nach, keine weiteren Gebäude. Deine Bilder zeigen den Bau des ziemlich großen Gebäudes, in dem sich nun das Mabuya Beach Restaurant befindet.foto-k10 hat geschrieben: ↑08 Nov 2024 17:04 Hmmm. Bei meinen Fotos sieht man, dass das Gehäube ein Walmdach mit Eckern auf jeder Seite hat. Ich vermute, dass es das erste Gebäude an der Grundstücksecke ist. Leider habe ich 2022 keine Bilder davon gemacht. Bei der Reihenhaussiedlung haben die Häuser ein normales Satteldach und einen Balkon im Giebel. Auf meinen Bildern #144 / #145 sieht man, dass vom Strand aus recht daneben der Bauzaun ist. Also müssten die Reihenhäuser weiter rechts stehen und die haben noch deutlich mehr gebaut?
Korrekt.mr.minolta hat geschrieben: ↑08 Nov 2024 18:37Du meinst wohl das "Becken", diese durch eine Mauer abgetrennte Bucht mit sandigem Grund und flachem Wasser?
Ich kann mir das so gut vorstellen. Sich noch einmal dieses Bild, was man vor sich hat, versuchen so gut wie möglich einzuprägen, weil man schon ahnt oder weiß, es so nie mehr vorzufindenSuse hat geschrieben: ↑08 Nov 2024 16:00 Also ungefähr zeitgleich mit den Haiangriffen an der Lazio gabs damals ja dieses Bullenhaiproblem in Port Victoria, weil die damals noch nicht diese Thunfischverarbeitungsfabriken auf See hatten, das sind diese Schiffe, die da fest ankern vor der Nordküste von Mahé. Da wurde noch alles ins Hafenbecken geschmissen und die Haie haben sich so vermehrt, daß die Wartungstaucher nicht mehr ins Hafenbecken steigen konnten, wenn was repariert werden mußte. Das war so schlimm, daß die Leute auf Tripadvisor etc. berichtet haben, daß bei ungünstiger Strömung die Fischabfälle an den Stränden von Ste. Anne angespült wurden. Ich fand das damals ziemlich logisch, daß einer der Haie halt mal eben kurz an die Lazio ausgewichen ist, wo immer schon viele Boote geankert haben und laut Zeitungsberichten (nicht nach meiner eigenen Beobachtung oder Behauptung, sag ich lieber dazu, bevor sich wieder ein Segler aufregt) regelmäßig Essens- oder Fischreste über Bord gegangen sind.
Zumindest weiß man, daß sie 2011 ganz massiv versucht haben, die Haiangriffe zu vertuschen, von daher halte ich das für durchaus glaubwürdig, daß das vorher schon so war und weiter so ist.
Ich fand die Lazio früher wunderschön, aber wenn ich das jetzt sehe, grauenvoll, in jeder Hinsicht, diese Häuser, die ich bis jetzt nur im Rohbau gesehen hatte, das ist ja fertiggestellt kein bißchen besser. Und natürlich ist da was von der Vegetation weggehauen worden. Von der Reihenhaussiedlung da am Strand hat man dann ja den besten Blick, wenn was passiert.
2017 hatte ich so einen netten Taxifahrer, damals fingen die Bauprojekte an der Lazio gerade erst an. Der hat mich dann für nen Appel und n Ei nochmal da hingefahren, da war noch nicht wirklich was zu sehen, sondern sah noch alles unberührt aus, aber man sah schon die Baufahrzeuge und Material am Straßenrand. Da hab ich mich dann nochmal 10 Minuten an den Strand gesetzt und es mir nochmal so angeguckt, wie es mal war. Ich glaub, da fahr ich auch nie wieder hin.
Dein und Knuffis Reisebericht in Kombination, da bekommt man wirklich Depressionen, wenn man das so anguckt.
Aber die Curieuse-Bilder, die waren toll. Die Nummer mit der Geldbetupserei für Dich allerdings weniger, aber da bist Du ja nicht die einzige, der genau das passiert ist.
Wahrscheinlich hatte der Angestellte dann diesen Bereich gemeint und ich hatte das falsch interpretiertmr.minolta hat geschrieben: ↑08 Nov 2024 18:37Du meinst wohl das "Becken", diese durch eine Mauer abgetrennte Bucht mit sandigem Grund und flachem Wasser?
Die soll zu den Zeiten, als Curieuse noch eine Leprastation war, der Hälterung von Seeschildkröten als Nahrungsreserve gedient haben. Juvenile Zitronenhaie suchen solche Flachwasserzonen in Ufernähe gerne auf und wachsen dort heran. Man findet sie auf den Seychellen ja öfter in vergleichbaren Habitaten, z. B. an der Lazio selbst und ich sah sie auch mehrfach an der Marron.
Auch ausgewachsene Individuen scheuen die Nähe zum Strand keineswegs und ich kenne sie schon aus eigener Anschauung als ausgesprochen tagaktiv, dabei neugierig und erregbar. Es wäre nicht auszuschließen, daß diese Tiere für Vorfälle an der Lazio verantwortlich sein können.
Bewertungen oder gar Vorhersagen des Verhaltens speziell von Bullenhaien sind hingegen grundsätzlich schwierig bis spekulativ. Hier gibt es noch viele Wissensdefizite, was mit der besonderen bzw. einzigartigen Lebensweise der Tiere zusammenhängt. Wenn man fernab der Meeresküste mehrere Tausend Kilometer im Kontinentalinneren beim Baden im Fluß von einem drei Meter langen Fisch massakriert wird, dann ist es ein Bullenhai...
Nach Deiner Erwähnung eines Turms dachte ich zuerst, die hätten den Turm an der Anse Lazio demontiert und zur Cote d'Or transportiert.