Die Seychellen im 3. Jahrtausend

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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Bong!!! hat geschrieben: 19 Feb 2025 02:55 Bild
It looks like they put the old Eustache house on the low bed loader to carry it away.

May be it would be cheaper to burn it down, so they have space for another hotel (preferably with restaurant and cocktail bar) :twisted:
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mr.minolta
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von mr.minolta »

Ich stimme zu!

Das Foto hat einen unfreiwillig künstlerischen Wert. Abtransport des letzten authentischen und somit längst störenden Gebäudes der Insel mit dem deutschen Monster-LKW. Rechts stehen noch ein paar Restpalmen und links schwäbische Einfamilienhäuser. Das sind doch schwäbische Einfamilienhäuser, oder hab ich was am Auge?

Also wenn das alte Haus erst mal weg ist, und die Palmen natürlich auch, dann sieht dieser Stadtrand von La Passe endlich aus wie der Stadtkern von Buxtehude. So stören auch die Ghettoblaster und Generatoren der Touribuden an den Straßen und Stränden gar nicht mehr.

Ist doch alles prima!
Es scheint, daß es neben der Republik der Seychellen auf der Welt kein zweites Land gibt, das für sich selbst derart ausdrücklich mit besonderem Umweltschutz wirbt und in der Realität so unfaßbar dreist das absolute Gegenteil davon praktiziert.
eichenweg
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von eichenweg »

Also, ich ging am 14. Februar dort vorbei und sah aber keinerlei Vorbereitungen um dieses alte Holzhaus abzutransportieren. Aus Erfahrung weiß ich, dass so eine Verladung und Abtransport eines "baufälligen" Hauses in dieser Größe schon eine lange Vorbereitung benötigt. Es wurde bestimmt nicht auf Rollen auf dem Betonfundament gebaut....
Leider bin ich derzeit nicht auf La Passe, werde aber meine Bekannten fragen, ob dieses Haus wirklich abtransportiert wurde. Wenn man das Foto genau betrachtet, so bleiben Fragen offen....
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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Ein eichenweg auf dem Holzweg?
eichenweg hat geschrieben: 20 Feb 2025 09:17 Also, ich ging am 14. Februar dort vorbei und sah aber keinerlei Vorbereitungen um dieses alte Holzhaus abzutransportieren.
Ich hatte geschrieben, dass das Bild den Eindruck erweckt, das Haus würde auf dem Tieflader liegen ...
Tut mir leid, wenn Du das so verstanden hast, die würden das Haus tatsächlich abtransportieren.
Allerdings: so herunter gekommen, wie es inzwischen ausschaut, wird es eines Tages zusammenbrechen.
Wissen Deine Bekannten etwas über die Eigentumsverhältnisse?
eichenweg hat geschrieben: 20 Feb 2025 09:17 Es wurde bestimmt nicht auf Rollen auf dem Betonfundament gebaut....
Auch wenn ich mir das Haus nie näher angesehen hatte: ich wette, dass es kein Betonfundament gibt.
Die alten Kolonialhäuser wurden üblicherweise auf Steinpodesten errichtet und man hat sie über eine Treppe betreten. Die Leute wussten, was sie taten. Bei nächsten Wolkenbruch ist das Wasser unter dem Haus entlang gelaufen anstatt durch das Wohnzimmer zu schwappen.

Seychellen2008-1607.jpg
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

eichenweg hat geschrieben: 20 Feb 2025 09:17 Also, ich ging am 14. Februar dort vorbei und sah aber keinerlei Vorbereitungen um dieses alte Holzhaus abzutransportieren. Aus Erfahrung weiß ich, dass so eine Verladung und Abtransport eines "baufälligen" Hauses in dieser Größe schon eine lange Vorbereitung benötigt. Es wurde bestimmt nicht auf Rollen auf dem Betonfundament gebaut....
Leider bin ich derzeit nicht auf La Passe, werde aber meine Bekannten fragen, ob dieses Haus wirklich abtransportiert wurde. Wenn man das Foto genau betrachtet, so bleiben Fragen offen....
Ach was, keine Sorge, es ist doch nur die Perspektive, die das Foto so wirken läßt, als stünde das Haus auf der Ladefläche. Das hatte ich ja auch so geschrieben, von daher dachte ich, das wäre erkennbar, daß das nur ein melancholisches Phantasieszenario ist. :wink:
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eichenweg
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von eichenweg »

Habe ich wohl falsch interpretiert.. :D
Ist natürlich ein Stein/Sand Fundament. Denn, zu dieser Zeit als das Haus gebaut wurde gab es auf den Seychellen noch keinen Zement/Beton...
Wie gesagt, am 14/15 Februar war das Haus noch bewohnt und es wurde auch gerade die gewaschene Wäsche aufgebreitet.
Habe es zufällig für Freunde in Deutschland fotografiert.
altes Haus.JPG
altes Haus.JPG (38.34 KiB) 13374 mal betrachtet
Aber, wie gesagt, werde mal nachfragen.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

Wenn Ihr gerade dort seid, kannst Du mir ja vielleicht mal beantworten, ob an der Straße hoch zur Grand Anse noch die ganzen kreolischen Kazen stehen, die es zumindest früher dort gab. Ich hab gerade kein Foto zur Hand, da standen ein paar ursprünglich mal sehr schöne, teils schon etwas runtergekommene Häuser, einige waren auch schon verlassen. Als wir 2011 dort waren, haben wir einen der Bewohner kennengelernt, Brian Dorby, Fußballnationalspieler, also damals. Vielleicht kennst Du den ja sogar.
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von eichenweg »

Hmm, da musst Du schon etwas genauer sein :) .
Also, wir gehen (fahren nie mit dem Fahrrad!) immer zu Fuß. Wir nehmen die Straße, die an der Felsenkapelle vorbeigeht.Gleich danach, in Richtung Grand Anse, gibt es rechts eines und dann links zwei verlassene Häuser und (sind aber gemauerte und fast hinüber...), dann weiter bis zu Mimi's Bar kenne ich keine alte "creolischen Gebäude".
Erst wieder, wenn man am Ende der befestigten Straße ist, gibt es ja links unten die 2 alten Farmhäuser, die aber noch immer bewohnt sind.
Ich glaube, den Brian gibt es noch.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

Die Fotos aus unserem 2011er Reisebericht sind natürlich raus, aber ich gucke am Wochenende mal und suche eins raus, was ich meine.
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

So, da tut sich was in Bezug auf den Palast von Sheikh Yerbuti, also Khalifa. :wink:


Bild

Aber die größte Überraschung der letzten Tage für mich war, daß Alain St. Ange seine Präsidentschaftskandidatur für die Wahlen dieses Jahr erklärt hat.


https://www.seychelleslife.co.uk/news/i ... nge/35086/

So wie ich den Faure mochte, also so als Person, mag ich auch den St. Ange. Aber politisch... naja, dann wird der Tourismus wirklich so ausgebaut, daß wirklich gar nichts mehr übrigbleibt von den Inseln. Dagegen ist Glenny Savy wahrscheinlich ein Naturschützer.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

eichenweg hat geschrieben: 20 Feb 2025 18:11 Hmm, da musst Du schon etwas genauer sein :) .
Also, wir gehen (fahren nie mit dem Fahrrad!) immer zu Fuß. Wir nehmen die Straße, die an der Felsenkapelle vorbeigeht.Gleich danach, in Richtung Grand Anse, gibt es rechts eines und dann links zwei verlassene Häuser und (sind aber gemauerte und fast hinüber...), dann weiter bis zu Mimi's Bar kenne ich keine alte "creolischen Gebäude".
Erst wieder, wenn man am Ende der befestigten Straße ist, gibt es ja links unten die 2 alten Farmhäuser, die aber noch immer bewohnt sind.
Ich glaube, den Brian gibt es noch.

Also ich meine auch die Straße, die an der Felsenkapelle voreiführt. Aber die Häuser, die ich meine, sind oder waren Holzhäuser mit Steinfundament, das eine hatte eine Art Freitreppe. Dahinter ging der Weg noch weiter in die Botanik, da stehen noch mehr Häuser.

Das Haus hier vor allem meine ich, das muß mal sehr schön gewesen sein. Steht oder stand auf der linken Seite, wenn man Richtung Grand Anse fährt.

Bild

In einem der Häuser weiter hinten im Wald wohnte Brian. Er hat sich damals sehr bereitwillig mit seiner Medaille von den Indian Ocean Games von uns fotografieren lassen, und sein Einverständnis, das Foto zu zeigen, haben wir auch.

Bild

Auf der rechten Seite stand noch diese Ruine, die ist mit Sicherheit inzwischen weg, oder?

Bild

Das war schön damals, so zwischen diesen Lost Places herumzustrolchen, aber ich nehme an, das ist inzwischen alles weg und neu bebaut. Die Fotos sind von 2011.
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eichenweg
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von eichenweg »

Hallo Suse,
Ich habe letztes Jahr ein Foto von einem Deiner fotografierten Häuser gemacht, aber da stehen nurmehr die Mauern. Die kahle Stelle neben der Straße gibt es noch, da suhlt sich bei Regen immer eine Schildkröte, die eigentlich weiter vorne (in Richtung Grand Anse)mit seiner Frau (?) "wohnt".
lost.JPG
lost.JPG (130.18 KiB) 12013 mal betrachtet
Weiter vorne, an der linken Straßenseite, sieht man noch eine steinerne Treppe und ein verlassenes Haus im Hintergrund (allerdings aus Mauerwerk):
lost 1.JPG
lost 1.JPG (83.37 KiB) 12013 mal betrachtet
Ein weiteres altes Haus, an der Straße welche bei der Feuerwehr vorbeigeht, gibt es seit etwa drei Jahren auch nicht mehr....
1 (201).JPG
1 (201).JPG (70.56 KiB) 12013 mal betrachtet
Auch der Wald (rechts) bevor man zur Bar/Restaurant an der Grand Anse kommt, wurde großflächig gerodet (dort gab es auch einige alte Hütten) und nun ist eine große Gemüsefarm entstanden (was ja zur Versorgung nicht schlecht ist). Als ich diese Rodung vor drei Jahren sah, blieb mir fast das Herz stehen, ich dachte sofort an ein zukünftiges Bauland....).
Für Liebhaber von "Lost Places" hätte ich noch einen Tipp: Hinter der Petit Anse gibt es einen, nunmehr überrwucherten kleinen See und angrenzend ein altes Dorf mit etlichen Häusern, von denen aber nurmehr die Grundmauern usw. stehen. Ist aber ein irgendwie eigenartiger Ort :D
Hatte auch Fotos, finde sie aber derzeit nicht mehr, waren aber auch alle sehr dunkel wie eben der gesamte Platz. Erreichbar ist er, mit einiger Mühe, direkt vom Petit Anse aus, oder wenn man zum Petit geht, klettert :D , nicht rechts abbiegen, sondern geradeaus weiter.
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Bong!!!
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Bong!!! »

Suse: Thanks for the additional information on Eustache Sarde’s house on La Digue. Once I’m settled in a bit after my return, I’ll look up some additional details on it. I have to admit, Suse, these little tidbits are what I enjoy most in your travelogues. :)

Of course, when taking the picture, it wasn’t my original intention to capture it from a perspective that makes it look like the house is being towed away by the truck—I only noticed that later when reviewing it on my laptop. Still, I enjoyed my five minutes of fame! :lol:

As for La Digue, development continues, both inland and along the west coast of La Passe and La Réunion. Traffic is heavier too, largely due to construction, but I also saw several cars, including some large pickup trucks, that appeared to be used solely for private transportation rather than as taxis.

I also noticed changes behind Grand Anse, as mentioned by eichenweg. Here are two quick pictures of the current state. However, one thing that stood out was that the path to Anse Marron has been cut in the process—specifically the initial section where you turn right on the way to Grand Anse. There were also felled trees lying across the path, seemingly placed there to block access.

During my previous visit, after COVID, there was an official signposted trail leading via Anse Songe and ending at Grand l'Anse, where you either had to crawl under a large rock or climb over it to continue to Anse Marron. Now, it’s gone.

Bild

On Praslin, I was disappointed by the current state of Anse Lazio. The new apartment buildings are massive, as is the new restaurant. There’s also a bar, all clearly visible from the beach. Additionally, tons of concrete have been poured to create a new paid parking area. Oh, and now there are plastic sunbeds for rent too. I’ve seen this described in some recent travelogues here, including pictures.

On Mahé, what immediately caught my attention was the new Hilton Canopy resort. That thing is huge. I wanted to take a picture, but it was impossible to capture its full scale in a single shot. You’d need a drone or to climb a hill nearby for a better perspective.

I found this video on Instagram that gives you an idea:
https://www.instagram.com/dsaarchitects ... 1Hs25p9Ni/

But from the ground, it’s much, much bigger. This development has essentially wiped out the tropical atmosphere, making the area feel generic and resort-like.

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Suse: Danke für die zusätzlichen Informationen über das Haus von Eustache Sarde auf La Digue. Sobald ich mich nach meiner Rückkehr ein wenig eingelebt habe, werde ich weitere Details dazu nachschlagen. Ich muss zugeben, Suse, genau solche kleinen Details gefallen mir in deinen Reiseberichten am meisten.

Natürlich war es beim Fotografieren nicht meine ursprüngliche Absicht, die Perspektive so zu wählen, dass es aussieht, als würde das Haus von dem Lastwagen abgeschleppt werden – das ist mir erst später auf meinem Laptop aufgefallen. Trotzdem habe ich meine fünf Minuten Ruhm genossen!

Was La Digue betrifft, so schreitet die Entwicklung weiter voran – sowohl im Landesinneren als auch an der Westküste von La Passe und La Réunion. Der Verkehr hat ebenfalls zugenommen, hauptsächlich durch Bauarbeiten bedingt. Ich habe aber auch einige Autos gesehen, darunter große Pick-ups, die offenbar nur für den privaten Gebrauch und nicht als Taxis genutzt werden.

Ich habe auch Veränderungen hinter Grand Anse bemerkt, wie eichenweg erwähnt hat. Hier sind zwei aktuelle Bilder des aktuellen Zustands. Eine Sache, die mir besonders aufgefallen ist: Der Weg nach Anse Marron wurde in diesem Zuge unterbrochen – insbesondere der erste Abschnitt, an dem man auf dem Weg nach Grand Anse rechts abbiegt. Zudem lagen gefällte Bäume quer über dem Pfad, offenbar um den Zugang zu blockieren.

Bei meinem letzten Besuch, nach COVID, gab es noch einen offiziellen, ausgeschilderten Wanderweg über Anse Songe, der in Grand Anse endete. Dort musste man entweder unter einem großen Felsen hindurchkriechen oder darüber klettern, um weiter nach Anse Marron zu gelangen. Jetzt ist der Weg verschwunden.

Auf Praslin war ich etwas enttäuscht vom aktuellen Zustand von Anse Lazio. Die neuen Apartmentgebäude sind riesig, ebenso wie das neue Restaurant. Es gibt jetzt auch eine Bar – alles deutlich vom Strand aus sichtbar. Außerdem wurden Unmengen an Beton verbaut, um einen neuen kostenpflichtigen Parkplatz zu errichten. Ach ja, und jetzt gibt es auch Plastikliegen zur Miete. Ich habe bereits in einigen aktuellen Reiseberichten hier davon gelesen, inklusive Bildern.

Auf Mahé fiel mir sofort das neue Hilton Canopy Resort auf. Das Ding ist riesig. Ich wollte ein Foto machen, aber es war unmöglich, die gesamte Dimension in einem einzigen Bild einzufangen. Man bräuchte entweder eine Drohne oder müsste auf einen Hügel in der Nähe klettern, um eine bessere Perspektive zu bekommen.

Ich habe dieses Video auf Instagram gefunden, das einen Eindruck vermittelt:
https://www.instagram.com/dsaarchitectsintl/reel/C01Hs25p9Ni/

Aber vom Boden aus wirkt es noch viel, viel größer. Diese Entwicklung hat die Gegend praktisch völlig verändert und ihr jegliche lokale Atmosphäre genommen – jetzt fühlt sie sich generisch und resortähnlich an.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

Vielen Dank für die Fotos. Dachten wir uns schon, daß von den Häusern inzwischen nicht mehr viel übrig sein kann, aber immerhin sind die Grundstücke noch nicht mit neuen Gästenhäusern zugepflastert.

Von der Gemüseplantage an der Abzweigung zur Anse Songe hatte ich schon gehört. Gemüseanbau ist ja gar nicht so eine schlechte Idee. Es gibt ja viele solche Ruinen im Wald, die Überreste aufgegebener Landwirtschaft sind. Es ist ja kaum mehr was übrig, was nicht irgendwie mit dem Tourismus zu tun hat, insofern finde ich das schön schön, wenn einer da wieder sein Land einfach nur bebaut.

Wenn Ihr jetzt alle gerade dort wart, Eichenweg und Bong, dann habt Ihr doch bestimmt auch was mitbekommen von vorletzter Woche, als die Kreuzfahrtschiffe La Digue so überrannt haben sollen. Wir haben da Fotos von Locals gesehen, es sollen vier Kreuzfahrtschiffe in einer Woche angekommen seien und an der Sévère wurden über den halben Strand Bierzelgarnituren aufgebaut, an denen die Leute verköstigt wurden. Die Fotos dazu, die wir gesehen haben, sind aber privat, deshalb kann ich die nicht teilen, aber das war wirklich ein Anblick wie auf dem Oktoberfest. :shock: Machen die das da öfter, oder war das ein besonderer Anlaß?
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knuffi
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von knuffi »

Boah das hört sich ja gruselig an...Biergarnituren an der Anse severe :shock: :shock:
da kann man nur froh sein, nicht zu dieser Zeit an diesem Ort gewesen zu sein...
Seychellen 2008( Mahe, Praslin, La Digue), 2010(Praslin, La Digue), 2011(Praslin), 2015(Praslin, La Digue), 2017(Praslin), 2021(Praslin,Mahe), 2023 Praslin & Mahe, 2024 Mahe
Weitere besuchte Inseln: Curieuse,Cousin,Aride,Sisters,Coco,St. Pierre.
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