Baywatch auch auf den Seychellen?
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Trotz allem Mitgefühl, dass ich auch empfinde, ist das mit Maßnahmen auf das aktuelle Geschehen doch sehr müßig - es wird an der Gefährlichkeit mancher Strände auf den Seychellen nichts ändern.
Für mich klingt das sehr nach Aufrüstung im K(r)ampf gegen die Natur. Man könnte auch eine Mauer im Meer ziehen, Boller in die Wellen schmeißen, Haltegriffe im Wasser montieren, alles mit Radar überwachen, oder was weiß ich. Es wird dann so sein wie bei uns in Deutschland: das Telefon hat nicht funktioniert, das Boot war zu langsam, der Retter hat gerade in die andere Richtung geschaut, war falsch ausgebildet, zu faul, unfähig etc.; Schuld wird immer jemand sein - wir werden schon jemanden finden.
Lasst doch die Seychellen so wie wir sie lieben, als ein Stück relativ intakter Natur, die nun mal ihre Gefahren hat.
Ich schreibe das nicht aus der Haltung "Selbst schuld" heraus. Aber, solche Unglücke passieren, einfach so, ohne dass wir was dagegen machen können.
Mit nachdenklichem Gruß,
Harry
Für mich klingt das sehr nach Aufrüstung im K(r)ampf gegen die Natur. Man könnte auch eine Mauer im Meer ziehen, Boller in die Wellen schmeißen, Haltegriffe im Wasser montieren, alles mit Radar überwachen, oder was weiß ich. Es wird dann so sein wie bei uns in Deutschland: das Telefon hat nicht funktioniert, das Boot war zu langsam, der Retter hat gerade in die andere Richtung geschaut, war falsch ausgebildet, zu faul, unfähig etc.; Schuld wird immer jemand sein - wir werden schon jemanden finden.
Lasst doch die Seychellen so wie wir sie lieben, als ein Stück relativ intakter Natur, die nun mal ihre Gefahren hat.
Ich schreibe das nicht aus der Haltung "Selbst schuld" heraus. Aber, solche Unglücke passieren, einfach so, ohne dass wir was dagegen machen können.
Mit nachdenklichem Gruß,
Harry
Traurig hier!
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Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Hallo,
Harry hat alles gesagt. Diese Regulierungswut der Zivilisation empfinde ich als furchtbar. Das Leben ist ein Risiko, von der ersten Minute an, manchmal mit tragischem Ausgang...
Warum reisen wir in solche Staaten wie die Seychellen? Warum steigen einige von uns in asiatische Hochgebirge oder gehen in Dschungelgebiete. Warum begeben wir uns auf Wüstensafari und beobachten Schlangen in Costa Rica.
Wir alle, als Individuum entscheiden uns bewußt dafür, an einsamen Stränden baden zu gehen oder an Stränden ohne Telefon und wer das tut, trägt das Risiko selbst und das ist gut so. Wer das nicht will Anubis hat bereits jetzt mehr als genug Möglichkeiten diese Gefahren, die in einer solchen Umgebung die Natur für uns bereithält, zu umgehen oder zumindest zu minimalisieren.
Dann besuche ich eben zugebaute Buchten mit Baywatch in Italien oder Spanien mit gefühlten 5 Leuten pro qm. Da vermeide ich eben Reisen in Länder mit giftigen Tieren und auch Pflanzen. Eine standartisierte, durchorganisierte Welt, wo man von hinten bis vorn betreut und begleitet wurde, nicht groß reisen durfte und selbst da prima "behütet" wurde, habe ich 21 Jahre erlebt und ich will sie nicht zurück, denn das was ich jetzt habe, macht das Leben für mich lebenswert, trotz aller Gefahren.
Harry hat alles gesagt. Diese Regulierungswut der Zivilisation empfinde ich als furchtbar. Das Leben ist ein Risiko, von der ersten Minute an, manchmal mit tragischem Ausgang...
Warum reisen wir in solche Staaten wie die Seychellen? Warum steigen einige von uns in asiatische Hochgebirge oder gehen in Dschungelgebiete. Warum begeben wir uns auf Wüstensafari und beobachten Schlangen in Costa Rica.
Wir alle, als Individuum entscheiden uns bewußt dafür, an einsamen Stränden baden zu gehen oder an Stränden ohne Telefon und wer das tut, trägt das Risiko selbst und das ist gut so. Wer das nicht will Anubis hat bereits jetzt mehr als genug Möglichkeiten diese Gefahren, die in einer solchen Umgebung die Natur für uns bereithält, zu umgehen oder zumindest zu minimalisieren.
Dann besuche ich eben zugebaute Buchten mit Baywatch in Italien oder Spanien mit gefühlten 5 Leuten pro qm. Da vermeide ich eben Reisen in Länder mit giftigen Tieren und auch Pflanzen. Eine standartisierte, durchorganisierte Welt, wo man von hinten bis vorn betreut und begleitet wurde, nicht groß reisen durfte und selbst da prima "behütet" wurde, habe ich 21 Jahre erlebt und ich will sie nicht zurück, denn das was ich jetzt habe, macht das Leben für mich lebenswert, trotz aller Gefahren.
Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
Kurt Tucholsky
Kurt Tucholsky
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Hallo Anubis,
die Frage, wie die Strömungen dort funktionieren/zustandekommen habe ich mir auch wieder gestellt. An der Petite merkt man ja schon im knietiefen Wasser, wie die Wellen auf den Strand brrechen und über den Sandboden ins Meer reinziehen. Ich finde, dort pfeifft es heftig. Allerdings denke ich, dass dann doch im 3-4 m tiefen Bereich dieser Effekt abklingen müsste. Ich denke auch immer, man müste doch nur auf die Seite schwimmen um an die Felszungen zu gelangen...sicher würde die einem Brandung etliche Blessuren zufügen, aber ich denke in Panik denkt so weit erst keiner...ich kanns immer noch schwer verstehen, wie alles funktioniert. Der Strand sieht so harmlos und einladend aus.
Zu Harry' s Aussage möchte ich anmerken, das ein Rettungsschwimmer keine bauliche Massnahme ist wie Du sie alle aufzählst und welche sicher nicht in die Landschaft passen. Ich finde Deine Äusserung verfehlt etwas das sachliche Ziel, welches Anubis und ich in unseren Einträgen verfolgen. Wie ich bereits erwähnt habe kann man nicht jedem vor allem schützen, aber in meinem Eintrag weise ich auch auf Arbeitsplatz, niedriger Kostenfaktor und Imagepflege der Seychellen hin - gratis gibts ein Schutz für die Badenden. Mit Wellenbrecher, Pollern und Haltegriffen für Ironie zu sorgen finde ich mit Blick auf das Geschehene nicht gut.
Gruss an alle
die Frage, wie die Strömungen dort funktionieren/zustandekommen habe ich mir auch wieder gestellt. An der Petite merkt man ja schon im knietiefen Wasser, wie die Wellen auf den Strand brrechen und über den Sandboden ins Meer reinziehen. Ich finde, dort pfeifft es heftig. Allerdings denke ich, dass dann doch im 3-4 m tiefen Bereich dieser Effekt abklingen müsste. Ich denke auch immer, man müste doch nur auf die Seite schwimmen um an die Felszungen zu gelangen...sicher würde die einem Brandung etliche Blessuren zufügen, aber ich denke in Panik denkt so weit erst keiner...ich kanns immer noch schwer verstehen, wie alles funktioniert. Der Strand sieht so harmlos und einladend aus.
Zu Harry' s Aussage möchte ich anmerken, das ein Rettungsschwimmer keine bauliche Massnahme ist wie Du sie alle aufzählst und welche sicher nicht in die Landschaft passen. Ich finde Deine Äusserung verfehlt etwas das sachliche Ziel, welches Anubis und ich in unseren Einträgen verfolgen. Wie ich bereits erwähnt habe kann man nicht jedem vor allem schützen, aber in meinem Eintrag weise ich auch auf Arbeitsplatz, niedriger Kostenfaktor und Imagepflege der Seychellen hin - gratis gibts ein Schutz für die Badenden. Mit Wellenbrecher, Pollern und Haltegriffen für Ironie zu sorgen finde ich mit Blick auf das Geschehene nicht gut.
Gruss an alle
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Hallo Wolfgang,
auch übersiehst in Deinem Beispiel, dass an Stellen, an welchen sich Unfälle häufen sehr wohl oft Massnahmen ergriffen werden. Sicher ist das nicht überall umsetzbar aber nun jeden einzelnen Unfall zu erwähnen und darauf zu verweisen "Hier macht man ja auch nicht gleich nen Poller" finde ich schlecht als Vergleich. Warum akzeptiert man an Badeseen den DLRG Rettungsdienst und findet es hier schon fast lächerlich eine Rettungskette zu installieren? ?
Gruss
auch übersiehst in Deinem Beispiel, dass an Stellen, an welchen sich Unfälle häufen sehr wohl oft Massnahmen ergriffen werden. Sicher ist das nicht überall umsetzbar aber nun jeden einzelnen Unfall zu erwähnen und darauf zu verweisen "Hier macht man ja auch nicht gleich nen Poller" finde ich schlecht als Vergleich. Warum akzeptiert man an Badeseen den DLRG Rettungsdienst und findet es hier schon fast lächerlich eine Rettungskette zu installieren? ?
Gruss
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Das sehe ich anders. Ich bin auch gegen Wellenbrecher und Haltegriffe, aber ein Rettungsring am Seil zB, wie man es auch von unseren Seen kennt, könnte schon manchmal helfen, wenn er einem Ertrinkenden zugeworfen wird. Natürlich kann man Verbotsschilder ohne Ende aufstellen, aber wer garantiert denn, dass sich auch alle daran halten? Jetzt mag man vielleicht denken, wer zuviel riskiert, ist selbst schuld, man darf aber nicht vergessen, dass auch Unschuldige, welche aufgrund einer Rettungsaktion gefährdet werden, dabei zu Schaden kommen können. Und einfach nur zuzusehen, wie jemand ertrinkt, ohne es zu riskieren, selbst zu ertrinken, kann auch nicht die Lösung sein. Ich denke ein Rettungsring an besonders gefährdeten Stränden wäre ein guter Anfang. Und so hoch können doch die Kosten dafür auch nicht sein, oder?Harry K. hat geschrieben:Aber, solche Unglücke passieren, einfach so, ohne dass wir was dagegen machen können.
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Hallo Afrikaner,Afrikaner hat geschrieben:...Warum akzeptiert man an Badeseen den DLRG Rettungsdienst und findet es hier schon fast lächerlich eine Rettungskette zu installieren?...
Ich war von dir zwar nicht angesprochen, aber ich finde sowas absolut nicht lächerlich. Nur auch bei mir in der Gegend gibt es einige Baggerseen in denen auch bereits Menschen ertrunken sind. Einmal war ich leider auch an einem dieser Seen schwimmen, als ein solches Unglück geschah. Das ging alles so schnell, dass auch eine ebenfalls als Badegast anwesende Ärztin nichts mehr für das Kind tun konnte. Und selbst an diesen Seen hier in Deutschland stehen auch heute noch nur Baden verboten Schilder.
Hallo Anubis,Anubis hat geschrieben:....aber ein Rettungsring am Seil...
hört sich gut an, für den Anfang.
Mal abgesehen von der Lösung mittels Rettungsring, würde mich aber mal interessieren, wie stellst Ihr euch die Realisierung solcher Projekte mit Rettungsboot /Rettungsschwimmer vor? Was wollte ihr zwecks Umsetzung unternehmen? Gute Ideen als solche helfen bekanntlich allein nicht weiter.
Was ist denn mit den anderen?WolfgangDaerr hat geschrieben:Das Leben ist gefährlich und endet meist sogar mit dem Tod.

LG Gerd
But anyway, I made a big mistake to join the conversation.
I will never do it again.
It really has no sense.
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http://www.bgp-welt.de
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Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Welchen Ertrag meintest du denn ? Das war ja meine Frage zu deiner Argumentation.WolfgangDaerr hat geschrieben: 008 ich bin sicher Du hast verstanden, dass ich mit "Ertrag" keinen finanziellen Ertrag gemeint habe.
Zum einen endet das Leben immer mit dem Tod, zum anderen kostet dich dieser Satz 3 Euro für das "Phrasenschwein"WolfgangDaerr hat geschrieben: Das Leben ist gefährlich und endet meist sogar mit dem Tod.
vom DSF.
Gruss 007
Zuletzt geändert von 008 am 13 Okt 2008 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Ich denke auch, dass man dieses Thema nicht ironisieren sollte. So wie ich gehört habe, scheint es schon öfter an diesen Stränden zu Unfällen gekommen sein. Es geht hier um einen kleinen Beitrag die Rettungskette schneller in gang zu setzen. Wenn dadurch nur ein Menschenleben gerettet weren kann, ist doch jede Investition gerechtfertigt. Ein Notruftelefon würde weder die Landschaft verschandeln noch würde es Besuchern der Strände eine scheinbar vorhandene Sicherheit vortäuschen.
Die wunderschönen Strände der Seychellen laden zum baden ein und man vergisst sehr schnell, wie gefährlich das Meer sein kann. Vor allem Touristen, die sich nicht vorher informiert haben und/oder keinerlei Erfahrung mit gefährlichen Meeresströmungen haben unterschätzen die Kraft der Natur. Diese Strände sind von jeder Person einfach zu erreichen, teilweise durch Straßen und Zufahrtswege erschlossen - man fühlt sich sicher. Es ist das Gefühl an einem paradiesischen Platz zu sein, das uns leichtsinnig werden läßt.
Die Natur zu verändern bringt gar nichts und will auch keiner. Es geht lediglich darum Rettungsaktionen besser zu koordinieren bzw. einzuleiten. Das ist mit einem kleinen Budget und wenig Aufwand zu erreichen.
Die wunderschönen Strände der Seychellen laden zum baden ein und man vergisst sehr schnell, wie gefährlich das Meer sein kann. Vor allem Touristen, die sich nicht vorher informiert haben und/oder keinerlei Erfahrung mit gefährlichen Meeresströmungen haben unterschätzen die Kraft der Natur. Diese Strände sind von jeder Person einfach zu erreichen, teilweise durch Straßen und Zufahrtswege erschlossen - man fühlt sich sicher. Es ist das Gefühl an einem paradiesischen Platz zu sein, das uns leichtsinnig werden läßt.
Die Natur zu verändern bringt gar nichts und will auch keiner. Es geht lediglich darum Rettungsaktionen besser zu koordinieren bzw. einzuleiten. Das ist mit einem kleinen Budget und wenig Aufwand zu erreichen.
Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine:"Ach Gott! Ich habe Homo Sapiens!", sagt der andere:"Och, das ist doch nicht schlimm.Das geht von alleine weg!"
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Hallo Gerd Rookie,
ich schlagevor wir verfassen einen Brief an den Präsidenten der Seychellen und offerieren ihm ein Rettungskonzept für gefährliche Strände
. Mit einem Rettungsring an einem Seil wäre so mancher bereit zu in Not geratenen Schwimmer zu schwimmen und diese zu retten. Nachdem ich erlebte wie schwer es ist an der Anse petit wieder reinzukommen, würde ich ohne Vorrichtung nicht mehr rausschwimmen um jemanden einzufangen...
Stell DIr vor wir würden etwas erreichen...das Forum könnte stolz drauf sein, auch wenn manche sich lieber ungeschützte Strände wünschen um die Reinheit der Natur geniessen zu können
Gruss
ich schlagevor wir verfassen einen Brief an den Präsidenten der Seychellen und offerieren ihm ein Rettungskonzept für gefährliche Strände
Stell DIr vor wir würden etwas erreichen...das Forum könnte stolz drauf sein, auch wenn manche sich lieber ungeschützte Strände wünschen um die Reinheit der Natur geniessen zu können

Gruss
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Danke Philipp, Du sprichst mir aus der Seele!5617109 hat geschrieben:Die Natur zu verändern bringt gar nichts und will auch keiner. Es geht lediglich darum Rettungsaktionen besser zu koordinieren bzw. einzuleiten. Das ist mit einem kleinen Budget und wenig Aufwand zu erreichen.
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
@afrikanerAfrikaner hat geschrieben:Hallo Gerd Rookie,
ich schlagevor wir verfassen einen Brief an den Präsidenten der Seychellen und offerieren ihm ein Rettungskonzept für gefährliche Strände. Mit einem Rettungsring an einem Seil wäre so mancher bereit zu in Not geratenen Schwimmer zu schwimmen und diese zu retten. Nachdem ich erlebte wie schwer es ist an der Anse petit wieder reinzukommen, würde ich ohne Vorrichtung nicht mehr rausschwimmen um jemanden einzufangen...
Stell DIr vor wir würden etwas erreichen...das Forum könnte stolz drauf sein, auch wenn manche sich lieber ungeschützte Strände wünschen um die Reinheit der Natur geniessen zu können
Gruss
Ich schlage dir vor deinen Rettungsring schon vor dem Schwimmen an den Hals zu legen , denn der Präsident der Seychellen antwortet nie--vielleicht kann er auch nicht lesen oder seine Tippse sagt ihm nicht alles
Es gibt keine wahre Sicherheit
bei diesen "gefährlichen" Stränden hilft nur die eigene Vorsorge, also vorher erkundigen/Einheimische fragen-
Die Idee von Anubis (baywatch an der Grand Anse)ist ok, lässt sich leider nicht verwirklichen, denn die Zeit ist bei einem Vorfall entscheident und nach den Berichten der letzten 10 Jahren, die ich auf La Digue verbracht habe, gab es nur Todesfälle auf dieser Inselseite auf Anse Cocos und Anse Petit (auch Einheimische)
Ich habe vor dieser Inselseite schon mehrmals gefischt .Keine Leine war so schnell weg wie vor Anse Cocos, trotz viel Blei.Hängt auch mit der Wassertiefe ab. Habe eine ähnliche Strömung nur vor Komodo und Flores erlebt.
Es wird davor gewarnt, an dieser Inselseite zu einer gewissen Jahreszeit (Juli) zu schwimmen. Meine Beine wurden dort nass,nicht mehr. Es gibt kein Riff und deshalb diese starken Strömungen
Das gefährliche sind die Stömungen nach unten, leider sind die Anweisungen von W.D., die Strömung seitlich abzuschwimmen, unwirksam. Hat mir allerdings in Rumänien( 1973, an diesem Tag ertranken 5 deutsche Touristen)geholfen
Nochmals mein Tipp: Fragt Einheimische
Dieses Forum wurde von grubi, mr.minolta und MAX HARDCORE zerstört.(harryk)+ Friedel
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Lieber Anubis,
wie soll denn das aussehen:
a) Schwimmen verboten, aber lifeguards sind trotzdem da?
b) Schwimmen erlaubt, aber lebensgefährlich. Lifeguards dann als "scheinbare Sicherheit"? Dann gehen garantiert mehr Leute ins Wasser als jetzt.
Ausserdem: wer rettet dann die Lifeguards?
Also ich kann dem allen herzlich wenig abgewinnen. Noch dazu, wo es besonders an der Petite Anse ja nicht nur die Strömung ist, sondern v.a. die Felsen im NO des Strandes, wohin einen die Strömung nämlich zieht ...
Seitlich zum Strand schwimmen macht nur dort Sinn, wo es einen ausgeprägten Strömungskanal gibt (z.B. Anse Gaulettes) oder wo Sandbänke unterwasser weggebrochen sind.
LG
Max
wie soll denn das aussehen:
a) Schwimmen verboten, aber lifeguards sind trotzdem da?
b) Schwimmen erlaubt, aber lebensgefährlich. Lifeguards dann als "scheinbare Sicherheit"? Dann gehen garantiert mehr Leute ins Wasser als jetzt.
Ausserdem: wer rettet dann die Lifeguards?
Also ich kann dem allen herzlich wenig abgewinnen. Noch dazu, wo es besonders an der Petite Anse ja nicht nur die Strömung ist, sondern v.a. die Felsen im NO des Strandes, wohin einen die Strömung nämlich zieht ...
Seitlich zum Strand schwimmen macht nur dort Sinn, wo es einen ausgeprägten Strömungskanal gibt (z.B. Anse Gaulettes) oder wo Sandbänke unterwasser weggebrochen sind.
LG
Max
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Hallo Max,Max hat geschrieben:Lieber Anubis,
wie soll denn das aussehen:
a) Schwimmen verboten, aber lifeguards sind trotzdem da?
b) Schwimmen erlaubt, aber lebensgefährlich. Lifeguards dann als "scheinbare Sicherheit"? Dann gehen garantiert mehr Leute ins Wasser als jetzt.
guter Einwand. Ich dachte, die Gefährlichkeit der Strände bestünde nicht das ganze Jahr über, sondern nur in bestimmten Monaten. Dann sollte absolutes Badeverbot vorherrschen. In den übrigen Monaten dann eine Lifeguardstation.
Es sollte sich um ausgebildete Rettungsschwimmer handeln, die ein Boot dabeihaben, so dass deren Sicherheit gewährleistet wäre. Alles andere macht keinen Sinn.Max hat geschrieben:Ausserdem: wer rettet dann die Lifeguards?
Meinst Du, man kann sich auf die Felsen retten, oder wird man dabei zu leicht verletzt?Max hat geschrieben:Also ich kann dem allen herzlich wenig abgewinnen. Noch dazu, wo es besonders an der Petite Anse ja nicht nur die Strömung ist, sondern v.a. die Felsen im NO des Strandes, wohin einen die Strömung nämlich zieht ...
Ich frage deswegen, weil ich bis jetzt immer nur im Südwestlichen Strandabschnitt gebadet habe. Mit Nordost habe ich keine Erfahrungen.
Was macht dann am besten an der Petit? Warten bis ein Boot kommt und sich ruhig verhalten, um Kraft zu sparen? Und wie beeinflussen die Sandbänke das Strömungsverhalten? Verursachen sie einen Abwärtssog, dem man entrinnen muss?Max hat geschrieben:Seitlich zum Strand schwimmen macht nur dort Sinn, wo es einen ausgeprägten Strömungskanal gibt (z.B. Anse Gaulettes) oder wo Sandbänke unterwasser weggebrochen sind.
Fragen über Fragen. Als einer der erfahrensten Seychellenprofis hier im Forum kannst Du uns da sicher weiterhelfen.
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.
Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Wie lange soll denn da einer warten, der in akuter Gefahr ist, wie soll das gehen.Anubis hat geschrieben:Was macht dann am besten an der Petit? Warten bis ein Boot kommt und sich ruhig verhalten, um Kraft zu sparen?
Die Lösung ist: NICHT schwimmen gehen, Anubis.
Also ich kann hier mittlerweile nur noch mit dem Kopf schütteln....
But anyway, I made a big mistake to join the conversation.
I will never do it again.
It really has no sense.
[i]A wise forum member[/i]
http://www.bgp-welt.de
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Re: Baywatch auch auf den Seychellen?
Das Problem bei Tiefenströmungen ist, dss diese unter Wasser verlaufen und dich somit nach unten ziehen. Mit raus-, rüber, weg, hochschwimmen ist da nicht mmehr viel. Ich habe eine solche Situation beim Tauchen erlebt: Der Taucher wurde rgelgerecht nach unten gezogen - wie beim Aufzug fahren. Er konnte sich durch zurückschwimmen retten (aus dem Strömungskanal raus). Zusätzlich noch Jacket aufgeblasen und gestrampelt wie ein Wahnsinniger.
Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine:"Ach Gott! Ich habe Homo Sapiens!", sagt der andere:"Och, das ist doch nicht schlimm.Das geht von alleine weg!"