Wir waren vom 01. - 08. Oktober 2008 in den Les Villas D'Or am Strand Cote D'Or oder Anse Volbert.
Leider hatte ich mich bereits am zweiten Tag unfreiwillig als Leibspeise der Sandfliegen angepriesen. Da man die Fliegen nicht sieht und die Stiche nicht spürt, war am Tag danach die Überraschung groß, als die Pusteln begannen. Angefangen an den Handgelenken, hat es sich mit der Zeit über den ganzen Körper ausgebreitet (Arme, Brust, Beine, Po).

Viele Menschleins haben sich die Pusteln angesehen, von Sandfliegen bis Plankton (ist ja auch die Zeit) und Mini-Quallen (keine gesehen) habe ich alles gehört. Ganz sicher waren sich zwei Damen, dass es "Mini-Jellyfish" waren. Seltsamerweise sind aber bei den anderen, die auf St. Pierre geschnorchelt sind und von Plankton und Jellys?? geärgert wurden, die Mini-Pusteln nach zwei Tagen weg gewesen.
Ich dachte mir, wegen den paar Pusteln geh ich nicht zum Arzt. Musste es jedoch dann am 10.10. doch tun, da im Gesicht (um den Mund) erste heftige Pusteln anfingen. Der Arzt auf Mahé sah mich und wußte gleich was das ist und war nicht erstaunt, dass ich mir die Pusteln um diese Jahreszeit an der Ostküste von Praslin geholt habe. Ich habe Antihistaminika, eine Creme und noch ein Medikament bekommen. Die Tabletten nur abends nehmen (hab ich klasse geschlafen), die Creme punktweise auf die Hautstellen auftragen (und habe ausgesehen wie ein Dalmatiner). Nach zwei Tagen gingen die Pusteln zurück und das Jucken hat nachgelassen. Ich habe mich mit dem Kratzen sehr zurückgehalten, um Narben zu vermeiden. Danke an meinen Göttergatten, der nachts gewacht hat, um mich vom Kratzen abzuhalten

Heute, nach drei Wochen sieht man die Punkte an den Handgelenken, vorallem wenn es kalt wird, immer noch.
An den anderen Stränden (Beau Vallon, La Digue, etc.) haben wir uns sicherheitshalber immer mit Mückenschutz (Care plus Deet Lotion) eingecremt und keine weiteren Piekser mehr bekommen.
Mein Tip: Wartet bei Sandfliegen-Stiche nicht zu lange und geht gleich zum Arzt. Dann kann man den Urlaub besser genießen und man sieht auf den Bildern nicht leprös aus.