Petite Anse Mahe - ein letzter Blick....von oben !

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HansBernd

Beitrag von HansBernd »

der wird doch nicht an der pforte abgewiesen, wenigstens nicht immer :wink:

hansbernd
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Anubis
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Beitrag von Anubis »

HansBernd hat geschrieben:der wird doch nicht an der pforte abgewiesen, wenigstens nicht immer :wink:

hansbernd
Nicht immer, richtig, aber öfter als nicht. Und zwar egal ob telefonisch, persönlich oder per Anmeldung vom Gästehaus meines Vertrauens. Dann heissts da meistens, sorry, geht nicht, wichtige Gäste im Haus.

Aber immerhin bleibt ja noch der 60-minütige Trampelpfad von der Lazio ...

Das Personal im Hotel selbst hingegen ist immer extrem freundlich und aufgeschlossen (oder wissen die nicht, dass man 'nur Strandgast' ist?).
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.
HansBernd

Beitrag von HansBernd »

meinste der versteht dich wolfgang? :wink:

wie war doch gleich der spruch mit dem horizont unter dem wir leben...

hansbernd
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seybrew
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Beitrag von seybrew »

Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont ...

Wie wahr, wie wahr. 8)
"Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig bekümmerte, wie um die eigenen.”
Oscar Wilde
HansBernd

Beitrag von HansBernd »

jetzt wo du es " sagst " fällts mir doch glatt wieder ein :wink:

seid nett auch zu den menschen die meinen, dass niveau das gleiche ist wie nivea.

wünsche euch allen nen schönen abend und freu mich nun auf einen trockenen merlot.

hansbernd
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seybrew
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Beitrag von seybrew »

Salute, lass ihn dir schmecken.

Den guten Merlot del Ticino gibt es für uns demnächst beim Erzeuger. :drink:

Einen schönen Abend

von Seybrew
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Anubis
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Beitrag von Anubis »

WolfgangDaerr hat geschrieben:
Anubis hat geschrieben:
WolfgangDaerr hat geschrieben: Eben! Damals war es eine ungepflegte und nicht mehr betriebene Kokosplantage ohne jeden Charme und ohne heimische Tierwelt.
Das mag ja sein, aber was nützt das dem Strandbesucher, der an der Pforte abgewiesen wird?
Anubis jetzt jast Du Dich verraten. Es geht Dir nicht darum, die Natur zu erhalten oder einen naturnahen Zustand wieder herzustellen! Es geht Dir darum, dass DU ungehindert zum Strand gehen kannst. Verständlich ist das, aber man sollte nicht so tun als ob es einem um den Erhalt der Natur ginge.
Es geht mir um beides. Wie kann man sich an einer schönen Natur erfreuen, wenn sie nicht mehr da ist?

Und natürlich geht es darum, dass man als Urlauber Zutritt zu einem schönen Strand bekommt, und zwar auf einem einigermassen akzeptablen Weg. Ich denke diejenigen, die nicht im Lemuria logieren, und trotzdem die Georgette besuchen möchten, werden mir da Recht geben. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass der Wanderpfad, welcher von der Lazio zur Georgette führt, nicht wandernswert wäre. Eine tolle Wanderung mit vielen schönen Ausssichten, auf die Lazio, Georgette, Kerlan, auf Aride, Cousin und was weiss ich alles ist es auf jeden Fall. Aber man möchte halt nicht jedesmal, wenn man auf die Georgette möchte, so eine Mammuttour bewältigen müssen. Ein schöner Strand auf einer tropischen Insel sollte für Alle(!) Urlauber in einer akzeptablen Zeit erreichbar sein, und der Weg sollte nicht von Hotelburgen blockiert sein, sonst verlieren derartige Urlaubsparadiese schnell ihren Reiz für Nichreiche.
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Warmschnorchler
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Beitrag von Warmschnorchler »

Anubis hat geschrieben:sonst verlieren derartige Urlaubsparadiese schnell ihren Reiz für Nichtreiche.
Je enger es auf der Erde wird, desto teurer werden die letzten Paradiese werden. Somit verlieren diese Urlaubsparadiese nicht ihren Reiz, werden jedoch für den Großteil der Bevölkerung unerschwinglich. Meine Meinung: Diese Entwicklung wird man leider nicht aufhalten können.

Ob solche Urlaubsparadiese, wie z. B. die Anse Georgette, geschützter sind, wenn nur ganz wenige dorthin können oder wenn jeder dorthin kann, ist für mich keine Frage, da die Logik dies beantwortet. Für mich, als Nichtreiche, natürlich schade. Aber da machste auch mit Lamentieren nix dran.

Warmschnorchler
Shadow
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Beitrag von Shadow »

Anubis hat geschrieben:
Es geht mir um beides. Wie kann man sich an einer schönen Natur erfreuen, wenn sie nicht mehr da ist?

Und natürlich geht es darum, dass man als Urlauber Zutritt zu einem schönen Strand bekommt, und zwar auf einem einigermassen akzeptablen Weg. Ich denke diejenigen, die nicht im Lemuria logieren, und trotzdem die Georgette besuchen möchten, werden mir da Recht geben. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass der Wanderpfad, welcher von der Lazio zur Georgette führt, nicht wandernswert wäre. Eine tolle Wanderung mit vielen schönen Ausssichten, auf die Lazio, Georgette, Kerlan, auf Aride, Cousin und was weiss ich alles ist es auf jeden Fall. Aber man möchte halt nicht jedesmal, wenn man auf die Georgette möchte, so eine Mammuttour bewältigen müssen. Ein schöner Strand auf einer tropischen Insel sollte für Alle(!) Urlauber in einer akzeptablen Zeit erreichbar sein, und der Weg sollte nicht von Hotelburgen blockiert sein, sonst verlieren derartige Urlaubsparadiese schnell ihren Reiz für Nichreiche.
Die Rechnung ist doch eigentlich ganz einfach:

Entweder: Ein denaturiertes verfallenes großes Stück Land, das vom Menschen zerstört wurde und das mit der Natur der Seychellen nichts zu tun hat; darin eingebunden ein kleines Stück Strand mit einfachem Zugang für alle, die sich nicht für die Seychellen, sondern nur für den Strand interessieren.

Oder: Ein mit Hilfe von Investoren wiederhergestelltes Stück natürlicher Landschaft der Seychellen, in das schonend eine touristische Anlage integriert wurde. Finanzierung dieser Anlage über die Touristen dort. Mit der Einschränkung, daß der Zugang zum Strand für andere Touristen schwieriger, aber noch lange nicht unmöglich ist.
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Anubis
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Beitrag von Anubis »

WolfgangDaerr hat geschrieben:
Anubis hat geschrieben:Es geht mir um beides. Wie kann man sich an einer schönen Natur erfreuen, wenn sie nicht mehr da ist?

Und natürlich geht es darum, dass man als Urlauber Zutritt zu einem schönen Strand bekommt, und zwar auf einem einigermassen akzeptablen Weg. Ich denke diejenigen, die nicht im Lemuria logieren, und trotzdem die Georgette besuchen möchten, werden mir da Recht geben. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass der Wanderpfad, welcher von der Lazio zur Georgette führt, nicht wandernswert wäre. Eine tolle Wanderung mit vielen schönen Ausssichten, auf die Lazio, Georgette, Kerlan, auf Aride, Cousin und was weiss ich alles ist es auf jeden Fall. Aber man möchte halt nicht jedesmal, wenn man auf die Georgette möchte, so eine Mammuttour bewältigen müssen. Ein schöner Strand auf einer tropischen Insel sollte für Alle(!) Urlauber in einer akzeptablen Zeit erreichbar sein, und der Weg sollte nicht von Hotelburgen blockiert sein, sonst verlieren derartige Urlaubsparadiese schnell ihren Reiz für Nichreiche.
Tut mir leid liebe Anubis, aber das überzeugt mich nicht, denn die Wirklichkeit beweist das Gegenteil: Lemuria, North, Frégate, Cousine u.a. haben Natur nicht zerstört, sondern verbessert und wesentlich mehr Menschen können die verbesserte Natur seither genießen. Das sind zugegebenermaßen nur die Betuchten und das ist auch korrekt so, denn sie finanzieren die Renaturierung der Inseln und Buchten.

Hotelburgen (warum verwendest Du dieses Wort, obwohl Du weißt, dass das nicht der Wirklichkeit entspricht?) gibt es auf diesen Inseln und an diesen Stränden nicht, sondern naturnahe "Ecolodges". Hotelburgen wurden seit Beginn der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts auf den Seychellen nicht mehr gebaut und einige dieser "Burgen" (im Vergleich zu dem was sonst auf der Welt üblich ist, sind selbst das nur kleine "Boutiquehotels") davon sind schon pleite oder halten sich mit Dumpingangeboten über Wasser. Für Seychellois bleibt von diesen "Roomrates" wenig übrig, denn mangels Gewinnen fällt keine Körperschaftssteuer an.
Hallo Wolfgang,

ich frage mich allerdings, was denn für die Seychellois übrig bleibt, wenn ausländische Luxushotelketten investieren, sicher mit dem Hintergrund, sich ihre Investitionen irgenwann in der Zukunft vergolden zu lassen? Niemand ist doch so naiv, viel Geld zu investieren, dass er später mal nicht wieder reinholen kann. Auch internationale Hotelketten nicht. Und was hat der Seychellois von der ganzen Renaturierung? Ein Hotelgelände das er nicht betreten darf, anstatt durch eine aufgelassene Kokosplantage zu spazieren? Und überhaupt, was bedeutet Renaturierung? Eine Kokosnussplantage abzuholzen um auf dem Gelände einen Golfplatz zu errichten? Naja ... die Golfer freut's ...

Soweit zum Lemuria. Was North und Fregate betrifft, ich denke da habe ich nie wirklich protestiert, weil das abgelegene Destinationen sind, auf die sich eh kaum ein Seychelois verirrt. Cousin ist schon wieder ein anderer Fall. Das liegt ja relativ nah an Praslin an. Warum nicht eine Renaturierung ohne dass dabei der gewöhnliche Besucher und auch der Seychellois ausgesperrt bleiben?

Der Gipfel sind aber Launay und Petit. Hier werden zwei der letzten einsamen und allgemein zugänglichen Buchten auf Mahé gnadenlos der ausländischen Profitsucht geopfert. Wer (so wie ich letztes Jahr) auf dem Weg zur Petit/Soleil die riesige Baustelle passieren musste und den Kahlschlag sah wo früher wunderschöne Bäume standen, dem war nicht nach Lachen oder Freude zumute. Denk ich mal.

Und dass die Intendance in der vorbanyanischen Zeit auch attraktiver war als heute, darüber lässt sichs wohl kaum streiten. Oder? Wobei hier wenigstens im südlichen Teil die Einheimischen und nichtreichen Touristen Zutritt haben. Aber wie lange noch? Auch dort sind Baumassnahmen in grösserem Stil zugange.

Wobei du natürlich in einem Punkt völlig Recht hast, lieber Wolfgang. Dann doch lieber eine der sogenannten Ecolodges als ein zweites Mahé Beach. Darüber gibts keine Diskussion. Aber warum nicht Launay oder/und Petit einfach der Natur und allen Menschen überlassen? Und nicht nur den Privilegierten?

Gruss
Anubis
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Theokrit
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Beitrag von Theokrit »

Bravo, Herr Därr, dem ist nichts hinzuzufügen!!!

Theokrit
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St-John
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Beitrag von St-John »

Zitat Trauminsel Wolfgang:

b. Petite Anse wurde Jahrzehnte sich selbst überlassen, was die Folge hatte, dass dort die als Plantagen eingeführten Pflanzen die endemische Vegetation überwucherte. Die Eigentümer konnten oder wollten das Geld nicht aufbringen die Bucht zu renaturieren. Was ist falsch daran die Chance zu nutzen, die der Luxustourismus bietet?
Zitat Ende.

???

Schön das wir verglichen haben (bzw. vergleichen konnten), Herr Därr !

Das nette Bild der (dort immer noch jungfräulich zu sehenden) Petit Anse bei GE zeigt ziemlich genau den Bewuchs dieser Bucht. Und dies widerum ähnelt dem restlichen Grün der weiteren Umgebung völlig (ja mehr oder weniger dem Grün ganz Mahes). Fazit: ganz Mahe ist wohl grundsätzlich nicht mehr in dem Zustand wie es vor 300 oder 400 Jahren mal gewesen ist. Warum sollte oder müsste ein Eigentümer diese Bucht denn dann heute überhaupt "Renaturieren" - wo doch alle (!) die wir diese Bucht früher besucht hatten schnell bemerkten wie schön und pefekt dort eine "Natürlichkeit" vorzufinden war.

Nein nein - man kann ja alles verkaufen irgendwie - nur die direkte Bebauung dieses Kleinods von Bucht als (einfach) finanzierte Renaturierung anzupreisen ist - wie der Südbayer sagen würde - a rechter Schmarrn.

Sagt es doch wie es ist: vermutlich ist die finanzielle Schieflage der Regierung der Seychellen (aus eigenverschuldeten Fehlern der Vergangenheit) so dramatisch - das jetzt das Silberbesteck verschachert wird. Mit Waschmaschinen hat dies aber auch garnix zu tun...

Und wenn die "Renaturierung" der Petite Anse gelingt - dann werden alle ähnlichen Strände in Zukunft selbiger zum Opfer fallen und zwar solange bis die Kassen wieder gefüllt sind - was spräche noch dagegen ?

Wann ist die Anso Cocos auf La Digue dran ?

In Dubai oder den VAE spielt das alles keine Rolle - ist ja nur Wüste überall - auf den SEZ ist (wäre) dies einfach nur traurig.......

Die Petite Anse jedenfalls mit der vorhanden (!) Umgebung hätte längst - und zwar genau so wie diese (gewesen) ist - unter Naturschutz gestellt werden müssen - meinetwegen zukünftig mit 10 oder 20 Dollar Eintritt und der Dubai Prinz mit seinem Konsortium hätte dann in der nur leicht unattraktiveren aber ihm auch gehörenden Bucht weiter südlicher bauen dürfen. Das wäre dann ein echter Beitrag zur Naturierung der SEZ gewesen...........gewesen eben.
Ender
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Beitrag von Ender »

Renaturierung. Gibt es eigentlich irgendwo im Netz ein paar Seiten wo dieser Vorgang beschrieben wird. Speziell für die Petite Anse? Ich meine so ganz sachlich, z.B. welche Pflanzen dort wieder angesiedelt werden sollen und welche (nicht einheimische Vegetation) zurückgedrängt wird. Ich hoffe der Bauherr versteht darunter nicht nur ein paar nette Flaschenpalmen rechts und links des Weges. Mit Geld und Sachverstand kann man da durchaus etwas lohneswertes zustande bringen. Aber ich habe im Februar die Bulldozer gesehen und die Ameisenarmee indischer Gastarbeiter, da braucht man echt viel Phantasie um sich dort wieder ein Paradies vorstellen zu können.
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PhantomSurf3r
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Beitrag von PhantomSurf3r »

hier mal Pano der Petite Anse ohne Hotel (Baukran rausgestempelt)

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Mr. Ian
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Beitrag von Mr. Ian »

so haben wir sie geliebt :)
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