Glückwunsch zum neuen Besucherrekord!

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foto-k10
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Re: Glückwunsch zum neuen Besucherrekord!

Beitrag von foto-k10 » 31 Jul 2019 15:02

mr.minolta hat geschrieben:
03 Jan 2017 16:04
zwilling006 hat geschrieben:Auf genau diesem Holzboot ist mir damals aber ganz schön übel geworden, wegen der starken Schaukelei...
Glaub ich Dir!

Aber das hängt sicher von der Person und nicht von der Frage ab, ob es der Holzkahn oder der aus Metall war. :wink:
Ich bin kein Schiffsexperte, aber ist bei einem Katamaran die Rollbewegung nicht geringer als bei einem konventionellen Schiffsrumpf?

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mr.minolta
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Re: Glückwunsch zum neuen Besucherrekord!

Beitrag von mr.minolta » 31 Jul 2019 16:11

foto-k10 hat geschrieben:
31 Jul 2019 15:02
Ich bin kein Schiffsexperte, aber ist bei einem Katamaran die Rollbewegung nicht geringer als bei einem konventionellen Schiffsrumpf?
Bin ich auch nicht, denke aber, daß die Rollbewegung dieselbe und nur die Stabilität dabei eine größere ist. Der Katamaran kippt eben nicht so schnell um. Die Seychellen liefern außerdem seit jeher den besten Beweis für diese Theorie:

Die Cat Cokotz ist ein Katamaran... :lol:
Man sieht es und man glaubt es kaum:

Seychellen?

Aus der Traum.

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foto-k10
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Re: Glückwunsch zum neuen Besucherrekord!

Beitrag von foto-k10 » 31 Jul 2019 16:34

Ich zitiere mal wahllos aus dem Internet:
Wegen der großen Gesamtbreite von Katamaranen (L : B ≈ 1,7 bis 2,5 : 1), steigen die Stabilitätsmomente mit zunehmender Krängung stark an und verhindern größere Krängungswinkel und Rollbewegungen im Seegang. Ähnliches gilt für den Trimm.

harald
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Re: Glückwunsch zum neuen Besucherrekord!

Beitrag von harald » 02 Aug 2019 14:17

Die seekrankheitsfördernde Rollbewegung hängt mehr von der Schiffsgröße im Verhältnis zu den Wellen ab. Die Rumpfform ist eher sekundär. Bei nicht allzugroßen Wellen mag ein Kat allerdings sich weniger aufschaukeln als mancher Einrumpfer. Und quer zu den Wellen fahren ist natülich besonders unangenehm.
Krängung spielt nur bei Segelbooten eine Rolle und dort fast nur bei Monohulls, die durch die Windkraft in eine stabile Schräglage gebracht werden. Diese Schräglage ist nicht körperlich seekrankheitsfördernd, im Gegenteil, die Krängung stabilisiert das Boot gegenüber dem Rollen von Motorbooten. Manchem mag psychologisch schlecht werden, „weil alles so schief ist“.

Tipps gegen Seekrankheit: Keinesfalls mit leerem Magen, kein übersäuerter Magen (Obst, Säfte, Milch). Unterwegs langsam Weißbrot kauen. Vor allem aber versuchen, entspannt zu bleiben, ruhig Atmen, auf den Horizont schauen. Letzlich daran denken, dass die Überfahrt enden wird, dann ist alles wieder gut, das relativiert das aktuelle Elend. Indiviuelle Tricks, Musikkopfhörer im Ohr, Ingwer, Seekrankheitsmedikamente etc. dürfen angewandt werden - vielleicht hilft ja bereits der Glaube daran.
Erste Seychellen-Reise 29.10.-16.11.2017 Dubai 1D, Praslin 7N, La Digue 6N, Mahé 2N

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